Und der Haifisch, der hat Zähne…

Leider sind wir mit unserem Blog nicht tagesaktuell. Wir schaffen es nicht immer neben Route planen, Autofahren, Kind hüten, versorgen, bespielen, Nahrung kaufen, wandern, Spaß haben und schlafen, unsere Erlebnisse hier festzuschreiben.

In Neuseeland ist heute der 24. März. Wir sind euch in Deutschland 12 Stunden voraus. Und während in Berlin und Brandenburg der Frühling mit Schnee und Eiseskälte die Herzen wärmt, ist in Neuseeland Herbst. Tagsüber herrschen angenehme Temperaturen um die 20 Grad. Nachts kann es allerdings schon empfindlich kalt werden und die Regenschauer häufen sich. So geschehen in der vergangenen Woche. Die Wetterkarte Neuseelands zeigte größtenteils Wolken mit Regen an. Außer der Osten der Nordinsel schien verschont zu bleiben. Also entschlossen wir uns von Rotorua aus über Taupo nach Napier aufzubrechen und der Sonne zu folgen.

Unterwegs bei Taupo machten wir noch einen Abstecher zu den Huka Falls. Das sind die größten Wasserfälle des Waikato River, der eigentlich 100m breit ist. Aber an dieser Stelle zwängt er sich durch ein 15m breites Nadelöhr. Über 220.000 Liter Wasser jede Sekunde werden über die einzelnen Kaskaden gespült, bis sie schließlich 8m tief hinabstürzen. Das ist ein wahnsinng laut tosendes Schauspiel. Am nächsten Morgen rollten wir dann weiter nach Napier.

Napier ist großartig! Die Stadt besitzt ein besonderes Flair, hervorgerufen durch die Architektur des Art Déco, als auch die besonders schöne Lage am Hawke Bay.

Am 3. Februar 1931 zerstörte ein Erdbeben mit anschließendem Großfeuer Napier und die Nachbarstadt Hastings. Trotz der auch in Neuseeland vorherschenden Weltwirtschaftskrise wurde die Stadt komplett im Art Déco-Stil wieder aufgebaut. Altes vergeht, Neues entsteht… . Es heißt unter Architektur-Experten, Napier sei neben South Beach (Miami) die am besten erhaltene Stadt in dieser Bauweise.

Wir schlenderten durch die Straßen, tranken Kaffee und ließen uns von der Sonne verwöhnen. Außerdem entdeckten wir noch einen Shop für Kinderklamotten, der eine kleine Spielwiese bereit hielt. Theo hat sich sofort auf das Spielzeug gestürzt. Wir zögerten das Ende unseres Einkaufsbummels durch den Laden endlos hinaus und hatten dann doch ein schlechtes Gewissen, ihn da heraus zu holen. Das Gebrüll unseres Kindes war herzzerreißend.

Am Nachmittag zogen heftige Regenschauer auf und wir flüchteten ins New Zealand National Aquarium. Für Reisende mit kleinen Kindern sehr zu empfehlen, waren auch wir Erwachsene sehr beeindruckt von Haien, Rochen und Meeresschildkröten. Außerdem kamen wir pünktlich zur Fütterung der Blue Penguins. Siehste woll, nun haben wir die auch noch zu Gesicht bekommen, in Oamaru hatte es ja nicht geklappt.

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